Ein Ort, der Licht und Freude austrahlt

Bischof Jean Pierre Kwambamba aus dem Kongo hat die neugestaltete Kapelle des Frauenmissionswerkes in der Koblenzer Zentrale eingeweiht

„Viel Licht und viel Freude möge von diesem Ort ausgehen!“ Diesen Wunsch formulierte der kongolesische Bischof Jean Pierre Kwambamba am 12. Oktober 2019, als er die von Grund auf neu gestaltete Kapelle in der Zentrale des Frauenmissionswerkes in Koblenz segnete. Das Päpstliche Missionswerk der Frauen in Deutschland (PMF) hatte den Osnabrücker Künstler Dominikus Witte damit beauftragt, die Kapelle in der „Villa Franziska“ genannten Zentrale neu auszustatten.

SOLIDARISCHE TISCHGEMEINSCHAFT

„Jede und jeder ist an diesen Tisch geladen“, sagte die Präsidentin des katholischen Eine-Welt-Werkes, Margret Dieckmann-Nardmann. Die Kapelle bezeichnete die Theologin als „unsere Kraftquelle“. „Wir haben hier schon viel erlebt, zu unterschiedlichsten Zeiten“, erzählte sie, „Freude und Leid. Und das Gute, das wir erleben, möchten wir weitergeben. Wenn wir uns monatlich zum Gottesdienst und Gebet hier versammeln, dann verbinden wir uns zugleich mit all den Frauen und Mädchen in aller Welt, mit denen wir solidarisch sind.“

Das sind vor allem Frauen und Mädchen, die unter Benachteiligung, Verfolgung oder anderen Menschenrechtsverletzungen leiden, aber auch Frauen und Mädchen, für die das Frauenmissionswerk mit seiner Arbeit bessere Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten erreichen will.

„Gebet und Engagement gehören unbedingt zusammen“, betonte DieckmannNardmann. „Das eine folgt aus dem anderen und beides bedingt einander. Das eine ohne das andere würde nicht dem Anliegen unseres Werkes entsprechen.“ Der Altar stehe für die weltweite Tischgemeinschaft, zu der jede und jeder eingeladen sei. „Wir teilen das Brot und das Leben, die Freude und das Leid. Daran denken wir, wenn wir uns um den Altar versammeln“, so die PMF-Präsidentin.

Hildegard Mathies


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