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Der Diskriminierung etwas entgegensetzen

Wie vielerorts gelten auch in Ecuador die Frauen als Säule der Familie und der Gesellschaft, sind sie doch oft alleine für die Versorgung der Familie zuständig, da viele Männer auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben in die Nachbarländer sowie nach Europa und in die USA auswandern.

Dennoch werden Frauen und Mädchen häufig diskriminiert und mit häuslicher Gewalt konfrontiert. Hier setzt die Organisation Anudando in der Landeshauptstadt Quito an, deren Engagement unter anderem vom Frauenmissionswerk unterstützt wird: In speziellen Kursen setzen sich Frauen aus sozial schwächeren Familien und unterschiedlichen Alters mit Gesundheits-, Erziehungs- und Familienthemen auseinander und erlernen einen adäquaten Umgang mit sexueller Belästigung; Frauen, die bereits Opfer von Gewalt geworden sind, werden darüber hinaus medizinisch und psychologisch betreut; manche von ihnen müssen vorübergehend an sicheren Orten untergebracht werden. Ziel der Kurse, die sich über Tage oder auch Wochen erstrecken können, ist es, die Rolle der Frau in Zivilgesellschaft und Kirche genauer unter die Lupe zu nehmen, die Frauen langfristig zu stärken und ihnen dadurch ein neues Selbstverständnis und
-bewusstsein, auch im Umgang mit Gewalt, zu vermitteln.

Ulrike Schwerdtfeger

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