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Hilfe zur Selbsthilfe im Dorf “8 de Março”, das nicht umsonst nach dem Weltfrauentag benannt ist

Das PMF unterstützt Frauen beim Verkauf ihrer selbst hergestellten Speisen

Im Umland der Stadt Teresina mit seinen rund 870.000 Einwohnern, der Hauptstadt des Bundesstaats Piauí, dem drittgrößten des Nordostens, der an die Staaten Ceará, Pernambuco, Bahía und Maranhão grenzt, gibt es ein Projekt, das einmal mehr über persönliche Kontakte an das PMF herangetragen wurde: In der Ortschaft “8 de Março”, die nicht zufällig nach dem Weltfrauentag am 8. März benannt ist, versuchen rund 50 Frauen, über den Verkauf selbst gemachter Speisen auf einem kleinen Markt ihren Lebensunterhalt beziehungweise ihr Einkommen zu sichern und damit ihre Familien zu ernähren.

Um diese Frauen mit Hilfe zur Selbsthilfe noch effektiver unterstützen und diese Eigeninitiative besser begleiten zu können, ist es wichtig, dass sie zunehmend selbst anbauen können, was sie für die Zubereitung ihrer Speisen brauchen. Dafür wiederum ist ein weiterer Brunnen im Ort notwendig, da sich die hier lebenden 187 Familien beziehungsweise 800 Menschen den bisherigen einzigen Dorfbrunnen teilen müssen; Wasser ist im heißen und trockenen Nordosten Brasiliens ein kostbares Gut und zugleich Sinnbild für konkrete und gelebte Solidarität.

Über das Angebot und die Durchführung professioneller Kurse möchten wir die Frauen darüber hinaus auch in ihren Anliegen unterstützen, ihre selbst hergestellten Speisen noch professioneller anbieten und verkaufen zu können – auch dieser Sektor soll gemeinsam ausgebaut werden, etwa durch Wissensvermittlung und -vertiefung: Neben gezielten Kochkursen wollen die Frauen beispielsweise angeleitet werden, wie man kleine heimische Nutzgärten anlegt oder Kleintiere versorgt, die sich anschließend schlachten und damit verzehren und zubereiten lassen.

Ulrike Schwerdtfeger

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