Das Päpstliche Missionswerk der Frauen hat seit März 2022 einen Sitz in der Demokratischen Republik Kongo:

Das Haus Martha und Maria von Magdala in Kinshasa

Irene Kithulu Kandundu und ihr Team haben es geschafft: In enger Absprache mit Margret Dieckmann-Nardmann, der Präsidentin des Frauenmissionswerkes, haben sie engagiert unglaublich mutig und zielstrebig ein Haus für Frauen und Mütter, Seniorinnen  und Teenagermütter als Anlaufstelle in Kinshasa gesucht, gefunden und geschaffen. Welch‘ Engagement, welche Freude! Sie gaben dem Haus den Namen: Das Haus Martha und Maria von Magdala

Denn ganz genauso sind Frauen: schaffend, so wie Martha, und reflexiv, so wie Maria von Magdala.

Einen solchen Versammlungsort für Frauen zu schaffen, war möglich auch durch die persönliche Hinwendung zu und in Zusammenarbeit mit Jean Pierre Kwambamba, Bischof von Kenge im Kongo. Nun müssen noch Stühle, Tische und Computer angeschafft werden. Dann kann das Haus auch als Verwaltungssitz genutzt werden.  

Irene Kithulu Kandundu

Regelmäßig versammelt Irene Kithulu Kandundu und ihr Team Frauen nach dem Gottesdienst am Sonntag. Sie treffen sich nahe beim Haus Martha und  Maria von Magdala. Die Frauen erzählen von sich, von ihren Nöten und Plänen. Sie hören sich gegenseitig zu und helfen sich. Erfahren, wo sie Hilfe bekommen, eine Ausbildung starten können.

Seit mehreren Jahren arbeitet das Päpstliche Missionswerk der Frauen mit Irene Kithulu Kandundu zusammen. Sie ist Krankenschwester und eine tief religiöse Laienkatholikin. Das Feiern der Sakramente und Ausrichten von Exerzitien bildet die spirituelle Basis ihrer Arbeit. Beten und Arbeiten. Das ist ihr Motto. Mit Frauen, Kindern mit und ohne Behinderung sowie auch mit ein paar Männern baut sie Gemüse an und schreinert Möbel aus Bambus. Das ist ökologische Hilfe zur Selbsthilfe und somit auch Fluchtursachenbekämpfung konkret. 

Palmölgewinnung

Palmöl ist mittlerweile bekannt als kritisches Massenprodukt. Es steckt in Lebensmitteln, Kosmetik und Biosprit. Laut WWF in jedem zweiten Supermarktprodukt. Für die Masse an Ölpalmen, die die weltweite Nachfrage bedienen sollen, werden rund um den Äquator Wälder abgeholzt, verlieren Menschen und Tiere ihren Lebensraum.
Doch Palmöl wird nicht nur im großen Stil produziert, sondern auch in kleinen Mengen, wie dieses Video unserer Projektpartnerin Irène Kithulu aus der DR Kongo zeigt. Das Öl wird manuell und in erster Linie für den Eigenbedarf hergestellt. Übrige Mengen werden verkauft und dienen den Frauen und ihren Familien als kleine Einkommensquelle.

Let’s Make Things Happen

Seit August 2022 startet vom Haus Martha und Maria von Magdala zweimal pro Woche eine mobile Klinik. Das bedeutet, dass Frauen, die sich keinen Arztbesuch leisten können, regelmäßig ihren Blutdruck und Kreislauf untersuchen lassen können. 

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