104. Katholikentag Würzburg, 13.-17.5.2026 – eine Nachlese
Immer wieder ist es ein Abenteuer sich auf den Weg zu einem Großereignis, in diesem Fall dem Katholikentag zu machen, in eine neue Stadt, eine fremde Unterkunft – zum Glück mit vertrauten Frauen.
Fragen stellen sich, wird alles genügen, was wir in den zahlreichen Kartons und Taschen, Kisten haben für den Stand auf der Kirchenmeile. Und eh wir uns versahen, hörte der Regen auf, wir konnten aufbauen- Helene Dieckmann-Hoffmann, Osnabrück, Elisabet Drieling, Telgte und wie schön, dass Almud Schricke aus Bonn auch dazukam.
Schnell wurde der kleine Stand von 9 m² mit bunten Decken, Tüchern, Taschen, gestrickten Fingerpüppchen, Exponaten unserer Projektpartnerinnen zu einem echten Hingucker und in den nächsten Tagen anziehend für Menschen – Jung und Alt. Nicht selten wurde der Stand fotografiert, weil er so schön anzusehen war. Das war natürlich super angenehm zu hören und ein Strahlen folgte.
Die Menschen, sie strömten teilweise über die Kirchenmeile und nahmen sich Zeit genau hinzuhören und hinzuschauen, was sich Ihnen am Stand bot. Jedes Gespräch hatte seine Bedeutung und so manches hallt nach:
Der Junge, der vor dem Stand seine flowersticks auspackte und Freude hatte sein Können zu demonstrieren, junge Menschen, die die Arbeit für benachteiligte Mädchen und Frauen wertschätzten, Frau Sonja, eine indigene Frau aus Brasilien, die für die Wasserzufuhr in ihrem Dorf gekämpft hat und Frau Barbara aus dem Amazonas, das Ehepaar aus einem kleinen Ort bei Magdeburg, die nicht verstehen konnten, dass ein Bekannter sich für eine rechte Partei aufstellen lässt; sie baten um unser Gebet für die kommende Wahl, Ordensschwestern aus Bolivien, Ecuador, Nigeria…die das harte Leben, das Unrecht in ihren Ländern darlegten und ihre Projekte darstellten, um Unterstützung baten, die Frauen, die viel Freude hatten mit den gestrickten Fingerpuppen der Frauengruppe aus Bolivien und in Rollenspiele verfielen. Nicht zu vergessen ist der Austausch mit den Weihbischöfen Otto Georgens, Speyer, Joseph Holtkotte, Paderborn, Jörg Michael Peters Trier, Ludger Schepers, Essen mit Frau Dr. Maria Decker, Vorsitzende von SOLWODI, den kfd Bundesvorständen, Monika Mertens und Ulrike Goiken-Huismann, Christiane Fuchs-Pellmann,
Geschäftsführerin KDFB und VertreterInnen der Hilfswerke und anderer Organisationen, Vereine, Verbände.
Interviews
Almud Schricke, Journalistin, Projektmanagerin, Mitglied des Frauenmissionswerkes aus Bonn führte Interviews vor dem Stand mit
Dr. Birgitta Bauer, Gynäkologin in Würzburg, sie war 7 Jahre als Ärztin in Papua Neuguinea tätig und hat mich nach Sumba, Flores, Bali Indonesien und Ruanda auf meine Projektreise begleitet.
Sie sprach zu dem Thema: „Frauen und Gesundheit“ hier bei uns und weltweit. Das Thema sprach zahlreiche BesucherInnen an und lud ein stehenzubleiben, sich auch am Gespräch zu beteiligen.
Eine genauere Berichterstattung dazu folgt.
Ebenso stellte sich Profin. Dr. Dr. hc. Dorothea Sattler, Vizepräsidentin des Frauenmissionswerkes, Mitglied des Prozesses des synodalen Weges. Leiterin des Ökumene Instituts in Münster den Fragen von Frau Schricke zu dem Themenkomplex „Frauen in Diensten und Ämtern in Deutschland und im weltweiten Raum“
Helene-Dieckmann-Hoffmann, Diözesanleiterin des Frauenmissionswerkes Osnabrück, Elisabeth Drieling, Bezirksleiterin des Frauenmissionswerkes Münster und ich, Präsidentin beleuchteten den Themenbereich, wie und wo ist das Frauenhilfswerk in den Diözesen und weltweit tätig.
„ Talita kum, steh auf!“ ist das Thema des Hilfswerkes der Frauen von Beginn an im Jahr 1893. Es fand an dem Stand und auf dem Katholikentag zahlreiche Beispiele konkreter Umsetzung
Es bleibt uns Aufgabe und Motivation zugleich.
Vielen Dank für jegliches Interesse und jede Unterstützung sagen wir Ihnen, fühlen Sie sich eingeladen mitzuwirken.
Mit besten Grüßen und Wünschen
Ihre
Margret Dieckmann-Nardmann,
Präsidentin Frauenmissionswerk
