Nach den TOP mit den vorgeschriebenen Regularien, dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes, der von der Wirtschaftsprüferin Gabriele Ingenpass präsentierten Jahresbilanz und erfolgter Entlastung der Schatzmeisterin und des Vorstandes berichteten die Diözesanleiterinnen aus den Diözesen und die Präsidentin aus der Zentrale.

Das Frauenmissionswerk ist vor Ort in Koblenz und in verschiedenen katholischen Organisationen wie der AG Kath. und AGKOD Mitglied, Delegierte. Wichtig darüber hinaus war über das Anliegen des Werkes zu sprechen und das Wirken mit Hilfe der KooperationspartnerInnen in den Projekten Ruanda, Kongo, Nigeria, Ecuador..

Am 10.7. wurden in den Vorstand für 6 Jahre gewählt:

• Stellvertretende Vorsitzende:
Profin. Dr.Dr. h. c. Dorothea Sattler

• Schatzmeisterin:
Irmgard Stubbe

• Beisitzerinnen:
Hildegard Gievers
Andrea Sauer

Foto von rechts:  Dorothea Sattler, Andrea Sauer, Hildegard Gievers (es fehlt Irmgard Stubbe)

Zum Abschluss haben wir bewusst die Situation von Frauen in Nigeria in den Fokus gestellt.

Sr. Christeta Hess, ADJC war selbst viele Jahre in Nigeria tätig, hat sich zunächst mit wenigen Schwestern der Kinder in Gefängnissen angenommen, später der Witwen und der Bildung von Mädchen.

Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie konnte in drei Landkreisen Nigerias die in ländlichen Dörfern noch verbreitete Praxis der weiblichen Beschneidung erfolgreich eingedämmt werden. Dieses geschah in Kooperation mit missio Aachen und dem Frauenmissionswerk.

Neben den Teilnehmerinnen der Generalversammlung kamen Sr. Christeta Hess, Sr. Roseline sowie ADJC-Schwestern einer nigerianischen Kongregation ins Gespräch. Ebenfalls per Zoom zugeschaltet waren drei nigerianische Priester, die an der Universität Münster – unter anderem bei Profin. Dorothea Sattler – promoviert haben.

Jede, jeder brachte seine Erfahrungen ein. Das gemeinsame erklärte Ziel: Bildung für Mädchen und Geschlechtergerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen – vor allem auch in der katholischen Kirche. Zu diesem Verständnis passt auch nicht die immer noch verbreitete Praxis, dass Ordensschwestern ganz selbstverständlich den Haushalt für Priester und Bischöfe führen, angefragt werden. Zumal viele von ihnen heute eine qualifizierte Berufsausbildung abseits der Hauswirtschaft besitzen und in ihrem eigentlichen Beruf arbeiten möchten.

Der respektvolle Umgang miteinander, die christliche Verantwortung füreinander und das selbstbewusste Zusammenspiel aller geben Hoffnung und werden die Not unzählig vieler Mädchen und Frauen lindern.

Die Teilnehmerinnen der Generalversammlung des Frauenmissionswerkes haben intensive Gespräche, Debatten geführt.

Sie haben dabei auch den schönen Ort der Zentrale mit der Hauskapelle und dem Blick auf den Rhein genießen können und sich mit guten Impulsen gestärkt.

Am 13.9.2026 findet -am Tag des offenen Denkmals- der Tag der Begegnung statt. Die Türen sind geöffnet von 12:00 – 17:30 Uhr.

Mitarbeiterinnen führen durchs Haus und berichten davon, was es heißt „Solidarität von Frauen für Frauen weltweit“.

11. Juli 2026 M. Dieckmann-Nardmann

Auf dem Foto von links sind zu sehen: Dorothea Fuchs, Speyer, Sr. Scholastika Jurt, OP Geistliche Beirätin auf Bundesebene, Hildegard Gievers, Essen, Renate Perk, Verband Ermland, Helene Dieckmann-Hoffmann, Osnabrück, Andrea Sauer, Osnabrück, Dorothea Sattler, Münster
(auf dem Bild fehlen: Elisabeth Drieling, Münster, Margret Dieckmann-Nardmann, Präsidentin)
Foto des aktuellen Vorstands nach der Wahl am 10.7.2026,
auf dem Foto fehlt die wiedergewählte Schatzmeisterin
Irmgard Stubbe, Osnabrück